G-R-L Saison 2011/2012: Großer Preis von Belgien -Das Rennen-
24.01.2012 18:12 von Peter Grau
Peter Heene überzeugt in Spa-Francorchamps

[24.01.2012 von -pgr-] Heene vor Wrabetz und Grau. So lautet das offizielle Endergebnis des Großen Preis von Belgien. Die Qualifikation konnte Dominik Wrabetz knapp vor Peter Heene für sich entscheiden. P3 ging an Tomas Grzella, der den zweiten Force India somit hervorragend platzierte.
Auf Grund von Einstellungsproblemen auf dem Server, ging es ohne Outlap in die Startaufstellung. Wrabetz konnte den Start gewinnen. Dahinter reihten sich Peter Heene, Sven Parzanka, Tomas Grzella und Peter Grau auf den weiteren Plätzen ein. Mercedes GP und Dominik Wrabetz konnten sich allerdings nicht lange über die Führung freuen. In Runde 4 kam Heene vorbei und sollte die Führung auch bis zum Ende nicht mehr abgeben und steuerte seinen Force India mit gut 4 Sekunden Vorsprung über die Ziellinie.
Dominik Wrabetz auf P2 zeigte sich aber keinesfalls unglücklich und betonte dies in der anschließenden Pressekonferenz deutlich. „Ich habe zum ersten Mal alles richtig gemacht. In etlichen Rennen davor, habe ich versucht meine eigenen Rundenzeiten immer und immer wieder zu toppen. Heute bin ich zum ersten Mal kontrolliert zu Ende gefahren“.
Ein spannender fight entwickelte sich im um P3. Tomas Grzella hing hinter Sven Parzanka fest, dahinter lauerte Peter Grau auf seine Chance. Grau musste allerdings feststellen, dass sein DRS nicht funktionierte. Nach dem Rennen stellte sich allerdings heraus, das noch andere Fahrer vom gleichen Problem betroffen waren.

In Runde 8 wurde dann aus dem Dreikampf ein Zweikampf. Sven Parzanka musste wieder mal unglücklich nach Bildhänger aufgeben. Auf Grund des fehlenden DRS konnte Peter Grau zwar nicht angreifen, allerdings stellte sich heraus, das Grzella vor ihm auf weichen Reifen unterwegs war. Diese Taktik ging am Ende nicht auf und Grau musste seinen Renault nur noch Fehlerfrei über die Zeit bringen. Die 15 Sekunden Vorsprung die Grau nach Grzellas zweiten Stopp hatte, reichten dann auch für P3. Auf P4 sichterte Tomas Grzella allerdings wichtige Punkte für die Teamwertung, die Force India klar anführt.

Jörn Dreier auf P5 hielt ohne seinen verhinderten Teamkollegen Dirk Kressner die Fahnen für Red Bull oben. Dreier fuhr in einem eher unauffälligen Rennen und nach anfänglichen Schwierigkeiten am ende sicher auf den fünften Platz.
Auf den Plätzen 6 und 7 kam die „Scudderia Rhauderfehn“ ins Ziel. Für die beiden Ferrari Piloten war es die erste gemeinsame Zielankunft. Die Probleme aus den Rennen davor scheinen der Vergangenheit anzugehören. Entsprechend groß war dann auch die Freude bei Peter Vennen und Ingo Heynen.


Ein wenig Pech hatte Michael Pattberg. Ein kleiner Fehler in Runde 35 kostete Pattberg den Heckflügel. Dennoch nehmen Pattberg und Toro Rosso 4 wichtige Punkte mit.







