G-R-L Saison 2011/2012: Großer Preis von Deutschland -Das Rennen-

20.02.2012 18:42 von Peter Grau

Überzeugender Sieg für Mercedes GP in Hockenheim

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[20.02.2012 von -pgr-] Es war ein Sieg fast mit Ansage. Dominik Wrabetz überzeugte nicht nur im Training, sondern setzte seine konstant guten Rundenzeiten über die Quali bis ins Rennen fort. Nach 67 Runden des Deutschland Grand Prix, war Wrabetz dann auch der verdiente Sieger. Ein Motorschaden bei Peter Heene brachte 6 Runden vor Schluss das Podium noch mal ordentlich durcheinander. Platz 2 ging so an Peter Grau und Roland Niemann machte als Neueinsteiger bei Mercedes GP mit Platz 3, den Triumph für das Team perfekt.

Auch die Quali konnte der Frankfurter Wrabetz für sich entscheiden. Mit einer 1.13.463 in seiner letzten gezeiteten Runde lag der Mercedes GP Pilot sage und schreibe 5 Zehntel vor Peter Heene, der mit seinem Force India mit 1.13.977 auch noch knapp die 14er Grenze knackte. Auf den Plätzen 3-5 war es dann richtig eng. Tomas Grzella (1.14.213), Roland Niemann (1.14.220) und Peter Grau (1.14.250), zeigten auf, wie dicht die Spitze der G-R-L Piloten zusammen liegt. 
 
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Der Rennstart verlief eher unspektakulär. Alle Piloten reihten sich trotz der gefährlichen Kurve 1 ein und auch an der Spitze gab es keine Verschiebungen auf den Plätzen. Dominik Wrabetz fuhr vorne weg, dicht gefolgt von Peter Heene. Während sich die beiden langsam lösen konnten, entbrannte dahinter ein Dreikampf um die Position 3. Roland Niemann, Tomas Grzella und Peter Grau fuhren den kompletten ersten Turn im DRS Abstand. Zwar gab es den Einen oder Anderen Angriff auf den jeweiligen Vordermann, doch keiner konnte Profit daraus ziehen. Als erste stoppten Leader Wrabetz und Peter Grau (P5) in Runde 25. In Runde 26 kam Roland Niemann (P3). Pech hatte Tomas Grzella, der seine Reifen wohl etwas überfordert hatte: Diese Fehleinschätzung führte zu einem Reifenplatzer. Der lange Weg zurück zur Box bedeutete für den Force India piloten auch gleichzeitig das Aus in Richtung Podium. Als letzter kam schließlich Peter Heene in Runde 29 zum Service und hielt sich somit noch die kleine Möglichkeit einer 1-Stopp Strategie offen.
 
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Auch nach den Stopps gab es in Turn 2 erst mal keine Veränderungen. Heene baute weiterhin Druck auf Wrabetz auf, ohne aber den entsprechenden Erfolg zu haben. Der Abstand zwischen Mercedes GP Neuzugang Niemann und Peter Grau im Renault blieb auch anfangs bei 3 Sekunden. Doch Grau witterte seine Chance und setzte Niemann mit guten Rundenzeiten unter Druck. Schnell war die Lücke geschlossen, doch Niemann erwies sich als hartnäckiger Gegner. Der Topspeed war hoch und Grau musste immer wieder vor der Haarnadel zurückziehen. Erst ein Fehler beim Herausbeschleunigen brachte Grau wiederum vor der Haarnadel in Position und vorbei. Grau konnte sich dann auch schnell lösen und war nun klar auf Podiumskurs.

Die nun anstehenden zweiten Stopps waren eine Frage der Strategie. Wrabetz kam in Führung liegend in Runde 52 und wurde erst mal von Peter Heene an der Spitze abgelöst. Heene war immer noch auf dem Versuch das Rennen mit einem Stopp zu beenden. Es sollte aber nicht ausgehen. „1 oder 2 Runden haben gefehlt so Heene“. In Runde 59 war für den Hanhofener nach seinem zweiten Stopp die Führung dahin. Doch es sollte für Force India noch schlimmer kommen. In Runde 62 musste Heene den Force India vollkommen unerwartet mit Motorschaden abstellen. Sicher geglaubte 20 Punkte waren dahin und es blieb am Ende nur ein enttäuschender neunter Platz.
 
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Den geerbten zweiten Platz nahm Peter Grau allerdings erst nach Rennende zur Kenntnis. Grau hatte vom Motorschaden nichts mitbekommen und kommt so in der Fahrerwertung etwas glücklich bis auf 15 Punkte an Peter Heene ran.

Hervorragender dritter wurde Roland Niemann in seinem ersten Rennen für Mercedes GP. Niemann kommt mit der Mod immer besser zu recht und untermauert in seiner ersten Saison für die G-R-L seinen Anspruch ganz oben mitzufahren.

Auf Platz 4 mit schon einer Runde Rückstand hält sich Tomas Grzella auch weiterhin in Podiumsnähe der Gesamtwertung auf. Der Hamburger fährt mit Abstand die beste Saison seit langem und ist ein sicherer Punktekandidat geworden.

Auch Calogero Vassallo fährt mit P5 sein bestes Saisonergebnis ein. Nach den Ausfällen in den letzten Rennen war Hockenheim für Vassallo und Williams en gutes Pflaster.

Auf P6 zeigte Jörn Dreier wie es auch ohne viel Training geht. Zehnter nach der Quali und Sechster im Rennen. So punktete Dreier wie fast immer sicher im vorderen Mittelfeld.

Platz 7 für den ersten Rhauderfehn Ferrari. Peter Vennen konnte zwar nicht ganz an die gute Leistung aus dem letzten Rennen in Monza anknüpfen, hält Ferrari aber weiterhin gut in den Punkten.

Die letzten Plätze in den Punkten gehen an Bernd Böhm (8), Peter Heene (9) und Ingo Heynen (10).

Für die G-R-L geht es am 04.03.2012 in Valencia weiter.

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Kommentar von Dominik Wrabetz | 22.02.2012

Schöner Bericht und geile Bilder ;)