Alex Woitala siegt beim Großen Preis von Spanien

Trotz einer starken Leistung war der Sieg für Alex Woitala am Ende etwas glücklich aber dennoch nicht unverdient. Woitala überzeugte mit einer tollen Strategie. Ging am Anfang schonend mit den Reifen um und arbeitete sich von Platz 5 kommend, kontinuierlich nach vorne. Lange lag Martin Fuhrmann in Führung und sah wie der sichere Sieger aus. Fuhrmann sicherte sich gleichzeitig auch die Pole vor Sven Heine und Peter Grau. Den Start hatte Fuhrmann zwar verschlafen, konnte aber in Runde 23 die Spitze wieder übernehmen. Ab da lief es für den Berliner, der schon in den Trainings angedeutet hatte, dass der Sieg wohl nur über ihn gehen sollte. Ein unnötiger Unfall mit Heiko Kolvenbach gegen Ende des Rennens machten Fuhrmanns Hoffnungen zu Nichte. Kolvenbach kam auf einem Curb quer und kreuzte Fuhrmanns Linie. Der Haas Pilot war chancenlos und verlor den Frontflügel und die Führung.

Die Profiteure der Situation waren Alex Woitala, Peter Grau und Sven Heine. Grau war mit seinem Mercedes eigentlich sicherer Dritter, Sven Heine hatte sich trotz etlicher Fehler schon mit P4 abgefunden. Für alle ging es aber noch jeweils einen Platz nach vorne.

Immer besser in Fahrt kommt auch Calogero Vassallo. Platz 4 bedeutete das Beste Saisonergebnis für den Renault Piloten.

Lange mit von der Partie war auch Heiko Kolvenbach auf P5. Letztendlich war sein Rennen aber zu fehlerbehaftet und kostete eine bessere Platzierung.

Ausgeglichen unterwegs war Dirk Kressner auf P6. Kressner bewegte seinen McLaren konstant im Mittelfeld und nimmt nach dem Ausfall von Teamkollege Jörn Dreier noch wichtige Teampunkte mit.

Jan Sichting auf P7 fuhr ebenfalls sein bestes Saisonergebnis ein. Sichting zeigte sich nach dem Rennen äußerst zufrieden mit seinen Reifen. Die Strategie mit Soft, Mittel, Soft passte perfekt.

Für Martin Fuhrmann blieb am Ende ohne eigenes Verschulden nur P8.

P9 ging an Daniel Böhme. Erst spät hatte sich Geburtstagskind Böhme für einen Start entschieden und so standen nur wenige Trainingsrunden auf dem Konto des Renault Piloten. An dieser Stelle nochmals herzlichen Glückwunsch nachträglich Daniel!

Für Neueinsteiger Johann Black endete das Rennen auf P10. Schon in der Quali zeigte Black sein vorhandenes Potenzial und stellte seinen Red Bull auf P8. Im Rennen wäre dann auch deutlich mehr gegangen, wäre da nicht der Startunfall gewesen. Black wurde nach einem Frühstart von Jörn Dreier im Heck getroffen und musste schon in Runde 2 an die Box. Ein besseres Ergebnis war so dann nicht mehr möglich.

Die letzen Punkte nimmt Friedhelm Lipps auf P11 mit.

Augeschieden sind: Patrick Lipps, Jörn Dreier und Peter Vennen.

Das nächste Rennen startet am 28.05.2017 mit dem Großen Preis von Monte Carlo.

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GP USA

1.  Alex Woitala 1:29:54.019
2.  Henning Wollert + 42.724
3.  Ersin Pinar + 51.264

Schnellste Rennrunde

Henning Wollert 1:32.424

 

Fahrerwertung

1.  Alex Woitala 183
2.  Henning Wollert 159
3.  Dirk Kressner 122
4.  Martin Fuhrmann 96
5.  Peter Grau 90
6.  Joern Dreier 77
7.  Ersin Pinar 35
8.  Hans-Rainer Paul 30
9.  Jan Sichting 30
10.  Tobias Stolp 20

 

Teamwertung

1.  Haas F1 Team 255
2.  McLaren-Honda 199
3.  Williams Martini F1 196
4.  Mercedes GP 90
5.  Sauber F1 Ferrari 55
6.  Renault F1 Team 35
7.  Torro Rosso Renault 30
8.  Force India-Mercedes 30
9.  Red Bull Renault 11