Peter Grau landet ersten Saisonsieg in Monaco.

Der Große Preis von Monte Carlo stand ganz im Zeichen von Mecedes GP. Grau musste sich zwar in der Quali mit P4 noch hinter Martin Fuhrmann und Sven Heine und Heiko Kolvenbach anstellen, überzeugte aber während des Rennens mit konstanten Rundenzeiten und siegte nach 78 Runden ohne eine einzige Berührung, vor Sven Heine und Alex Woitala.

Der Start verlief ohne Überraschungen. Alle Piloten konnten ihre Positionen halten und kamen sicher durch die erste Kurve. Danach nahm das Rennen seinen Verlauf. Heiko Kolvenbach absolvierte seine Durchfahrtsstrafe direkt in Runde 1 und musste sich am Ende des Feldes einreihen. An der Spitze machten Fuhrmann und Heine die Pace. Grau folgte mit Sicherheitsabstand auf P3.

Erstes prominentes Opfer des Zweikampfes an der Spitze war Sven Heine. WM-Führende riskierte zu viel, musste zur Reparatur an die Box, und verlor somit etliche Plätze.

Die Spitze gehörte nun Martin Fuhrmann alleine. Der Berliner Haas Pilot glänzte mit tollen Rundenzeiten und Grau war mit seinem Mercedes sichtlich um Anschluss bemüht. Eine große Unbekannte waren die Reifen. Hier war Grau deutlich schonender unterwegs. Fuhrmann absolvierte seinen ersten Stopp in Runde  12, während Grau mit der Ultra-Soft Mischung erst in Runde 18 zum Service kam. Auch der zweite Stopp von Fuhrmann kam deutlich früher und die Strategie von Mercedes machte sich zum ersten Mal richtig bezahlt.

An der Spitze liegend konnte Grau nun das Tempo bestimmen. Fuhrmann holte mit den frischeren Reifen zwar mächtig auf, hätte aber auch überholen müssen, was bei der Ausgeglichenheit der Fahrer wohl nur durch einen Fehler des Vordermannes möglich gewesen wäre. Soweit sollte es allerdings leider nicht kommen. Ein Fahrfehler von Fuhrmann in Kurve 1 kostete den Haas Piloten das Rennen.

Fuhrmann berührte den Anti-Cut in Kurve 1, wurde unsanft in die Luft und über die Leitplanke befördert und musste seinen Boliden abstellen. Sicherlich kann oder muss man an dieser Stelle über Anti-Cuts oder auch über die unverhältnismäßigen Leitplanken diskutieren, allerdings scheint es für rF2 keine bessere Monaco Strecke zu geben.

Für Peter Grau war nun der Weg zum Sieg offen. Sven Heine machte nach der Reparatur seines Ferraris zwar noch mal mächtig Druck, aber auch deutlich zu viele Fehler, so dass am Ende Platz zwei für Heine und Ferrari übrig blieb.

Platz drei ging an Alex Woitala. Woitala ging mit seinem Williams ohne viel Training ins Rennen, machte aber einen für diese Verhältnisse guten Job. Teamkollege Heiko Kolvenbach stellte den zweiten Williams auf P4. Hier wäre sicherlich deutlich mehr gegangen, aber Kolvenbach hatte eine Durchfahrtsstrafe aus dem letzten Rennen im Gepäck, und musste zudem noch einen Force-Feedback Ausfall während des Rennens beklagen.

P5 ging an Wolfgang Dreyer, Platz 6 an den zweiten Manor mit Jan Sichting.

Ausgefallen: Peter Vennen, Jörn Dreier und Martin Fuhrmann.

Am 18.06.2017 geht es mit dem Großen Preis von Canada in die letzte Runde der ersten Kurzsaison.

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Letztes Rennen

GP USA

1.  Alex Woitala 1:29:54.019
2.  Henning Wollert + 42.724
3.  Ersin Pinar + 51.264

Schnellste Rennrunde

Henning Wollert 1:32.424

 

Fahrerwertung

1.  Alex Woitala 183
2.  Henning Wollert 159
3.  Dirk Kressner 122
4.  Martin Fuhrmann 96
5.  Peter Grau 90
6.  Joern Dreier 77
7.  Ersin Pinar 35
8.  Hans-Rainer Paul 30
9.  Jan Sichting 30
10.  Tobias Stolp 20

 

Teamwertung

1.  Haas F1 Team 255
2.  McLaren-Honda 199
3.  Williams Martini F1 196
4.  Mercedes GP 90
5.  Sauber F1 Ferrari 55
6.  Renault F1 Team 35
7.  Torro Rosso Renault 30
8.  Force India-Mercedes 30
9.  Red Bull Renault 11